Posts Tagged ‘freie software’

Shutter – (Linux) Screenshots deluxe

Posted in freie software, web on März 14th, 2009 by Gregor – 1 Comment

Prelude: warum über ein Screenshot-Tool schreiben

Wer denkt, dass für einen erfolgreichen Umstieg auf ein alternatives Betriebssystem wie Linux nur die “großen” Dinge (Hardwareunterstützung, Internetanwendungen, Multimedia-Codecs, Officeanwendungen mit Datenkonvertierung und so weiter…) entscheidend sind, der irrt. Zum echten Glücklichsein™ gehören eben auch die Kleinigkeiten, die alltägliche Prozesse “runder” machen und die man erst vermisst, wenn sie nicht verfügbar sind.

Screenshots aufzunehmen ist so eine kleiner, alltäglicher Prozess: wer digitale Werkzeuge direkt für den Kunden entwickelt, der kann auf eine gute visuelle Dokumentation nicht verzichten. Egal wie einfach die Oberfläche der Applikation auch sein mag, ein paar “Howtos” sind immer angebracht, und bei komplexen Umgebungen kann es auch sehr hilfreich sein, ein reich bebildertes Wiki aufzusetzen. Und jeder, der einmal eine solche Dokumentation erstellen musste, weiss, wie hilfreich dabei ein intuitives kleines Tool zum Aufnehmen von Screenshots ist.

Unter Linux habe ich genau diese Kleinigkeit lange vermisst…

Auftritt Shutter

Shutter Logo mit Link zur Webseite

Shutter (ehemals GScrot) ist kürzlich in Version 0.7 erschienen kürzlich in Version 0.7.1 erschienen und ist trotz seiner ziemlich kurzen Geschichte schon das IMO beste Screenshot-Tool für Linux. Aber konkret zu den Dingen, die Shutter zu einem Screenshot-Tool deluxe machen:

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Interview mit Ubuntu’s Mark Shuttleworth

Posted in freie software, netfed on Februar 20th, 2009 by Gregor – Comments Off

auf golem.de, und wie immer interessant und gut formuliert:

Zum Interview mit Mark Shuttleworth auf Golem.de

Dank Ubuntu laufen hier alle Rechner seit > 3 Jahren nur mit Linux und weiterer freier Software. Dank Ubuntu deswegen, weil damals für mich zum ersten Mal der Aufwand dem Nutzen angemessen war – das System lief direkt auf allen Notebooks und Desktop-Rechnern ohne Probleme, so dass die Zeit und Energie ausschließlich für das Neulernen der Bedienkonzepte genutzt werden konnte.

Ein weiterer Grund für die Entscheidung zugunsten von Ubuntu waren und sind aber auch die klaren und intelligenten Interviews, Blog- und Konferenzbeiträge des Ubuntu-Gründers Mark Shuttleworth – die Mischung aus ökonomischem Sachverstand, klaren Vorstellungen und Idealen und technischem Verständnis formen eine Vision, die das Fixen von Bug #1 (Microsoft has a majority market share)[1] möglich erscheinen lässt. Der Mann weiss, wovon er redet – und wie er das tut, gefällt mir.

Noch ein paar schnelle Fakten zur Person, zusammenhängender nachzulesen bei Wikipedia:

  • Multimillionär durch den Verkauf von Thawte Consulting (spezialisiert auf digitale Sicherheitszertifikate, die auch heute noch jedem Internetbenutzer begegnen) an VeriSign
  • Zweiter Weltraumtourist, “erster Afrikaner im All”
  • Venture Capital-Geber für südafrikanische Unternehmen
  • Gründer von Canonical, der Firma hinter Ubuntu

[1] hier gefällt besonders die Attitüde: es geht nicht gegen die Firma Microsoft und ihre Produkte, sondern um die Beseitigung eines Quasi-Monopols durch das Anbieten einer besseren Alternative

Deploying Django@Ubuntu Server

Posted in freie software, web on Februar 15th, 2009 by Gregor – Comments Off

Logo des Django-Projekts

Wer, wie ich, darüber nachdenkt, Django auf einem Ubuntu-Server laufen zu lassen, für den ist Will Larson’s “The Django and Ubuntu Intrepid Almanac” ein guter Anlaufpunkt – mit sehr detaillierter Schilderung des Setups:

using Ubuntu, Memcached, Postgres and still using Nginx as a proxy server infront of Apache2. A number of things have changed as well: using mod_wsgi over mod_python, cmemcache over python-memcached, and a more intentional folder layout along with virtualenv

Thanks!

Community@Cebit

Posted in freie software on Februar 14th, 2009 by Gregor – Comments Off

da ich es für wichtig halte, die Communities rund um Freie Software-Projekte auch auf großen, nicht Opensource-spezifischen Messen zu vertreten, hier noch der Link zum Spendenaufruf von ubuntu Deutschland e.V.

Logo von ubuntuusers.de - Fragen ist menschlich

Die Jungs und Mädels sind unter anderem für ubunuusers.de verantwortlich, das größte Ubuntu-Portal/Forum in deutscher Sprache. Mit unglaublichem Wiki…

Eigentlich hab ich diesem Aufruf hier dann auch nix mehr hinzuzufügen…

OpenID – Single Sign-On fürs Web

Posted in freie software, netfed, web on Februar 10th, 2009 by Gregor – Comments Off

nachdem es mir immer öfters (bei den unterschiedlichsten Webdiensten) begegnet ist, hab ich heute mal einen genaueren Blick auf OpenID geworfen. Hört sich sehr sinnvoll an, denn das Verwalten der verschiedenen Nutzeraccounts wird selbst für konservative Webnutzer wie mich langsam zur Plage.

Logo von OpenID

OpenID will genau das ändern. Man legt bei einem OpenID-Provider einmal einen Zugang an, und kann sich mit diesem dann bei allen Webdiensten oder auch privaten Blogs/Wikis anmelden, die OpenID unterstützen. Und das sind im Moment laut OpenID-Webseite mehr als 10.000. Das OpenID-Verzeichnis alleine listet im Moment 742 Webseiten nach Kategorien auf…

Unterstützt durch die Web-Giganten

Wen diese Zahl weniger beeindruckt, den überzeugt vielleicht die Zusammensetzung des “Aufsichtsrates” von OpenID, dass die Idee Erfolgspotential hat:

  • Facebook – Luke Shepard
  • Google – DeWitt Clinton
  • IBM – Tony Nadalin
  • Microsoft – Michael B. Jones – Secretary
  • PayPal – Andrew Nash
  • VeriSign – Gary Krall
  • Yahoo! – Raj Mata – Treasurer

Facebook z.B. ist ganz frisch dabei

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Nachlese: Open Source in deutschen Unternehmen

Posted in freie software, netfed, web on Februar 8th, 2009 by Gregor – Comments Off

folgende Nachricht auf heise hat mich letzte Woche besonders gefreut: eine Studie zur Verbreitung und Akzeptanz von Open Source Software in deutschen Unternehmen hat interessante Zahlen vorgelegt.

Zwei daraus ableitbare Aussagen über die Motivation zur Nutzung von Open Source Software gefallen mir besonders:

  1. Je länger Open Source Software verwendet wird, desto wichtiger werden für die Unternehmen die Kriterien “Freiheit“, “offene Quellen” und “technische Qualität“, während der Punkt “Kosten sparen” (auf hohem Niveau) stabil bleibt
  2. Für zufriedene Unternehmen spielen die drei erstgenannten Kriterien eine wichtige Rolle, für unzufriedene Anwender fallen sie im Vergleich zum Punkt “Kosten sparen” kaum ins Gewicht

Das bestätigt grob meinen Eindruck, dass die wahren, weil langfristigen Vorteile des Einsatzes von offener Software weit über den “Gratis”-Bonus hinausgehen – was nicht heissen soll, dass sie sich nicht auch monetär messen lassen, ganz im Gegenteil.

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GTK+ 3.0 hackfest

Posted in freie software on Februar 3rd, 2009 by Gregor – Comments Off

Rock’n Roll – ein weiterer Schritt zum Desktop der nächsten Generation!

DO als generelles Desktop-Konzept!

Posted in freie software on Februar 1st, 2009 by Gregor – Comments Off

gut zu sehen, dass der Erfolg von GNOME DO zu interessanten Diskussionen führt!

Logo von GNOME DO

GNOME DO zu beschreiben ist nicht einfach: es ist eine Art “Überapplikation”, mit der man über eine einheitliche und einfache Oberfläche viele  (fast alle)  Aktionen schnell ausführen kann, die man so am Computer ausführen will:

  • Programme starten bzw. direkt spezielle Aktionen mit ihnen ausführen
  • Ordner und Dateien öffnen
  • ein bestimmtes Musikalbum hören
  • so vieles mehr...

Auch das beschreibt es noch nicht wirklich gut – ich musste DO auch erst einmal installieren, um es zu verstehen. Und wow – nie war das Arbeiten über Applikationsgrenzen hinweg so intuitiv (unter Linux)!

Wenn die GNOME-Entwickler es schaffen, das Konzept von DO tiefer in den Desktop zu integrieren und bei den einzelnen Applikationsentwicklern ein Bewusstsein für den größeren Kontext zu wecken, dann wird es richtig interessant – und produktiv…

spot.us: demokratischerer (?) Journalismus

Posted in freie software, netfed, web on Januar 29th, 2009 by Gregor – Comments Off

sehr interessantes Projekt: spot.us als Plattform für eine neue Art des Journalismus. Schlagwort ist community funded reporting, oder crowd-funding. Auf deutsch: Artikel und Reportagen werden durch Spenden der Benutzer vorfinanziert. Die Plattform versteht sich als Marktplatz für freie Journalisten…

Der generelle Ablauf:

  1. Tip: Bürger (oder auch Journalisten) schlagen ein Thema vor, zu dem sie sich einen gut recherchierten Artikel wünschen
  2. Pitch: Journalisten arbeiten Artikelvorschläge aus (die oft auf  auf den eingereichten Tipps basieren) und werben für deren Finanzierung – die Höhe der benötigten Mittel wird angegeben.
  3. Donate: Besucher können für die vorgeschlagenen Artikel individuelle, steuerlich absetzbare Beträge spenden – die Differenz zur benötigten Summe wird neu berechnet.
  4. Write: hat der Vorschlag die benötigten Mittel erhalten, wird der Artikel geschrieben und ist dann auf der Plattform frei verfügbar(Creative Commons Lizenz).

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Represent: interessante Geodaten-Anwendung

Posted in freie software, netfed, web on Januar 27th, 2009 by Gregor – 2 Comments

eine innovative Verknüpfung von Geodaten, Personendaten und Nachrichten findet man in der Beta-Version eines neuen Bürger-Webdienstes der New York Times: Represent

Was es macht

Das Prinzip ist so einfach wie genial: einfach seine Adresse eingeben (New York und umgebende Distrikte) – dann zeigt der Dienst

  • die Repräsentaten (-> Represent) des Bürgers für die verschiedenen Verwaltungsebenen, zu denen diese Adresse gehört
  • eine übersichtliche Kartendarstellung der Verwaltungsbezirke, vom kleinen Distrikt bis zur kompletten City, denen die Adresse zugeordnet ist
  • eine chronologische Zusammenfassung sämtlicher Nachrichten, die in der New York Times über die einzelnen aufgelisteten Repräsentanten erschienen sind. Besonderes Bonbon: sämtliches Abstimmungsverhalten der einzelnen Volksvertreter wird dokumentiert, mit Link zum Gesetz oder zur Verordnung und dem Ausgang der Abstimmung

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