Interview mit Ubuntu’s Mark Shuttleworth

auf golem.de, und wie immer interessant und gut formuliert:

Zum Interview mit Mark Shuttleworth auf Golem.de

Dank Ubuntu laufen hier alle Rechner seit > 3 Jahren nur mit Linux und weiterer freier Software. Dank Ubuntu deswegen, weil damals für mich zum ersten Mal der Aufwand dem Nutzen angemessen war – das System lief direkt auf allen Notebooks und Desktop-Rechnern ohne Probleme, so dass die Zeit und Energie ausschließlich für das Neulernen der Bedienkonzepte genutzt werden konnte.

Ein weiterer Grund für die Entscheidung zugunsten von Ubuntu waren und sind aber auch die klaren und intelligenten Interviews, Blog- und Konferenzbeiträge des Ubuntu-Gründers Mark Shuttleworth – die Mischung aus ökonomischem Sachverstand, klaren Vorstellungen und Idealen und technischem Verständnis formen eine Vision, die das Fixen von Bug #1 (Microsoft has a majority market share)[1] möglich erscheinen lässt. Der Mann weiss, wovon er redet – und wie er das tut, gefällt mir.

Noch ein paar schnelle Fakten zur Person, zusammenhängender nachzulesen bei Wikipedia:

  • Multimillionär durch den Verkauf von Thawte Consulting (spezialisiert auf digitale Sicherheitszertifikate, die auch heute noch jedem Internetbenutzer begegnen) an VeriSign
  • Zweiter Weltraumtourist, “erster Afrikaner im All”
  • Venture Capital-Geber für südafrikanische Unternehmen
  • Gründer von Canonical, der Firma hinter Ubuntu

[1] hier gefällt besonders die Attitüde: es geht nicht gegen die Firma Microsoft und ihre Produkte, sondern um die Beseitigung eines Quasi-Monopols durch das Anbieten einer besseren Alternative

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