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Geschrieben in Uncategorized am 27. August 2009 von Gregor – Noch keine Kommentare

Politiker gegen das Internet - eine weitere Analyse

Ein gutes Gefühl, nun schon am zweiten Tag in Folge auf eine treffende Zusammenfassung zum Internetverständnis von führenden Politikern hinweisen zu können. Dieses Mal ein Eintrag des Journalisten Thomas Knüwer in seinem Handelsblatt-Blog: Bundesregierung vs. das Internet - die nächste Eskalationsstufe

Teils erschreckende Weltsichten, die sich so offenbaren…

Geschrieben in web am 3. Juni 2009 von Gregor – 1 Kommentar

Petition gegen Internetzensur mal positiv in den Medien

Ein Artikel bei Spiegel Online analysiert den Konflikt zwischen den politischen Internetausdruckern und den “digitalen Einheimischen” messerscharf: Die Generation C64 schlägt zurück

Der Argumentation ist nichts hinzuzufügen, und es ist ein Vergnügen, dass DAS (elektronische) Leitmedium in dieser mit populistischen Totschlagargumenten geführten Diskussion endlich eine klare Position bezieht. Bleibt die, zugegebenermassen sehr kleine Hoffnung, dass sich die breit zur Schau getragene Ignoranz der politisch Verantwortlichen auch im Wahljahr noch vermindern lässt.

Meine Lieblingszitate aus dem Artikel:

Demokratische Verfassungen werden nicht unter der Annahme gemacht, dass Menschen im Zweifel das Richtige tun werden, dass Politiker und Polizisten ja im Grunde gute Menschen sind und deshalb schon nichts schiefgehen wird. Sie sind konstruiert, um auch Fällen widerstehen zu können, in denen etwas nicht so läuft, wie man sich das als rechtschaffener Bürger wünscht.

Und dann noch:

Dass die Unterzeichner der Petition gegen das Filtergesetz es wagen, Vernunft und Bürgerrechte sogar unter dem Risiko, als Päderastenfreunde gebrandmarkt zu werden, zu verteidigen, ist eine Entwicklung, die es eigentlich zu feiern gälte. Hier setzen sich Menschen für sinnvolle Gesetze und demokratische Grundprinzipien ein, teils schamloser öffentlicher Diffamierung zum Trotz. Das passt besser zum 60. Geburtstag des Grundgesetzes als jede Sonntagsrede.

Danke an den Autor Christian Stöcker für diesen Artikel! Und hier noch einmal der Link zur Petition gegen die Internetzensur, bis zum 16.6 kann noch unterzeichnet werden: Petition: Internet - Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten (aktueller Stand: 107.181)

Geschrieben in web am 2. Juni 2009 von Gregor – Noch keine Kommentare

Shutter - (Linux) Screenshots deluxe

Prelude: warum über ein Screenshot-Tool schreiben

Wer denkt, dass für einen erfolgreichen Umstieg auf ein alternatives Betriebssystem wie Linux nur die “großen” Dinge (Hardwareunterstützung, Internetanwendungen, Multimedia-Codecs, Officeanwendungen mit Datenkonvertierung und so weiter…) entscheidend sind, der irrt. Zum echten Glücklichsein™ gehören eben auch die Kleinigkeiten, die alltägliche Prozesse “runder” machen und die man erst vermisst, wenn sie nicht verfügbar sind.

Screenshots aufzunehmen ist so eine kleiner, alltäglicher Prozess: wer digitale Werkzeuge direkt für den Kunden entwickelt, der kann auf eine gute visuelle Dokumentation nicht verzichten. Egal wie einfach die Oberfläche der Applikation auch sein mag, ein paar “Howtos” sind immer angebracht, und bei komplexen Umgebungen kann es auch sehr hilfreich sein, ein reich bebildertes Wiki aufzusetzen. Und jeder, der einmal eine solche Dokumentation erstellen musste, weiss, wie hilfreich dabei ein intuitives kleines Tool zum Aufnehmen von Screenshots ist.

Unter Linux habe ich genau diese Kleinigkeit lange vermisst…

Auftritt Shutter

Shutter Logo mit Link zur Webseite

Shutter (ehemals GScrot) ist kürzlich in Version 0.7 erschienen kürzlich in Version 0.7.1 erschienen und ist trotz seiner ziemlich kurzen Geschichte schon das IMO beste Screenshot-Tool für Linux. Aber konkret zu den Dingen, die Shutter zu einem Screenshot-Tool deluxe machen:

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Geschrieben in freie software, web am 14. März 2009 von Gregor – 1 Kommentar

Linux, Windows, Mac? Vielfalt fürs Web!

In letzter Zeit hat sich wieder öfters gezeigt, wie wichtig vielfältige IT-Kompetenzen im Team gerade im Webbereich sind. Wer “fürs Internet” arbeitet, wird sich früher oder später ausserhalb des firmeninternen Technik-Biotops zurechtfinden müssen - und da sind zum Beispiel im Hostingbereich Linux-Systeme zahlreich vertreten, ob direkt in der Kunden-IT oder beim Massenhoster.

Standardisierungsversuche

Schwarze Knöpfe - zum Originalphoto auf Flickr

© swirlingthoughts

Nun kann man natürlich versuchen, das Agentur-Team so homogen wie möglich aufzustellen und die entsprechenden Prozesse komplett arbeitsteilig zu organisieren - also entweder Spezialisten einstellen oder aber diese Kompetenzen komplett auslagern. Beides ist teuer - und im Outsorcing-Fall gibt es zusätzlich noch die üblichen Reibungsverluste durch schlechtere Kommunikation und geringere Flexibilität.

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Geschrieben in business, freie software, netfed, web am 5. März 2009 von Gregor – 2 Kommentare

Nette Suchfunktion: Echtzeit-Suchergebnisse

Eigentlich halte ich die Wichtigkeit von integrierten Suchmaschinen auf “normalen” Websites für ziemlich überbewertet - wenn man dort die Suchfunktion benutzen muss, deutet das auf eine schlechte bzw. schlecht visualisierte Informationsarchitektur hin. Aber auf hochdynamischen, oder sehr komplexen, oder sehr heterogenen Seiten geht ohne Suche natürlich nix.

Twitter fällt in zwei dieser drei Kategorien: die Seite wird sekündlich von Hunderten (Tausenden?) Benutzern mit den unterschiedlichsten Inhalten “gefüttert”. Hier den Überblick zu behalten ist eine echte Herausforderung, und deswegen ist es auch nicht verwunderlich, dass die Twitter-Suche ein ziemlich cooles Feature hat: Echtzeit-Suchergebnisse

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Geschrieben in netfed, web am 25. Februar 2009 von Gregor – Noch keine Kommentare

IE6 - Verfallsdatum (lange) abgelaufen

gute (und laut diesem Blogeintrag auf wired.com sogar von Microsoft unterstützte) Kampagne in Norwegen: Webmaster-Aufstand gegen alte Internet Explorer. Empfohlen wird ein Update auf IE7, Firefox3, Opera 9 oder Safari.

firefox-ie-opera-safari

Den Ärger kennen wir selber nur zu gut: die HTML-Templates für eine neues Projekt werden gebaut, und nachdem man XHTML-konform mit CSS1 und CSS2 schnell am Ziel ist, hat man oft noch einmal 50-80% des Aufwands für speziell auf alte Browser zugeschnittene Anpassungen vor sich - hier besonders für den IE6, da er eben noch einen leidlich hohen Marktanteil zwischen 10-20% hält.

In Norwegen haben etablierte Webportale deshalb eine Kampagne gestartet, die Besuchern mit veraltetem Internet Explorer einen deutlichen Hinweis zeigt und zum Updaten des Browsers (oder der Installation von alternativen Browser) auffordert. Und so kann das dann aussehen:

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Geschrieben in netfed, web am 21. Februar 2009 von Gregor – 1 Kommentar

Interview mit Ubuntu’s Mark Shuttleworth

auf golem.de, und wie immer interessant und gut formuliert:

Zum Interview mit Mark Shuttleworth auf Golem.de

Dank Ubuntu laufen hier alle Rechner seit > 3 Jahren nur mit Linux und weiterer freier Software. Dank Ubuntu deswegen, weil damals für mich zum ersten Mal der Aufwand dem Nutzen angemessen war - das System lief direkt auf allen Notebooks und Desktop-Rechnern ohne Probleme, so dass die Zeit und Energie ausschließlich für das Neulernen der Bedienkonzepte genutzt werden konnte.

Ein weiterer Grund für die Entscheidung zugunsten von Ubuntu waren und sind aber auch die klaren und intelligenten Interviews, Blog- und Konferenzbeiträge des Ubuntu-Gründers Mark Shuttleworth - die Mischung aus ökonomischem Sachverstand, klaren Vorstellungen und Idealen und technischem Verständnis formen eine Vision, die das Fixen von Bug #1 (Microsoft has a majority market share)[1] möglich erscheinen lässt. Der Mann weiss, wovon er redet - und wie er das tut, gefällt mir.

Noch ein paar schnelle Fakten zur Person, zusammenhängender nachzulesen bei Wikipedia:

  • Multimillionär durch den Verkauf von Thawte Consulting (spezialisiert auf digitale Sicherheitszertifikate, die auch heute noch jedem Internetbenutzer begegnen) an VeriSign
  • Zweiter Weltraumtourist, “erster Afrikaner im All”
  • Venture Capital-Geber für südafrikanische Unternehmen
  • Gründer von Canonical, der Firma hinter Ubuntu

[1] hier gefällt besonders die Attitüde: es geht nicht gegen die Firma Microsoft und ihre Produkte, sondern um die Beseitigung eines Quasi-Monopols durch das Anbieten einer besseren Alternative

Geschrieben in freie software, netfed am 20. Februar 2009 von Gregor – Noch keine Kommentare

GLS Bank twittert…

nett, der GLS-Twitter-Feed - aber ein Account bei Identi.ca wär mir noch lieber, denn ich kann zwar Twitter von Identi.ca aus bedienen, aber nur Twitter-Nutzer abonnieren, die auch einen Identi.ca-Account haben.

Vorschlag: identi.ca nutzen, Twitter von dort füttern und so den richtig freien Service unterstützen!

Update

Wie schon in den Kommentaren angekündigt, hat die GLS Bank jetzt auch ein Identi.ca-Profil. Sehr nett, mehr dazu im GLS-Blog. Und da sich die Wünsche so schnell erfüllen, hier noch einer ;) - die Möglichkeit, im Blog ohne Anmeldung bei Utopia zu kommentieren (oder alternativ mit OpenID). Werden einfach zu viele Online-Profile …

Geschrieben in netfed, web am 20. Februar 2009 von Gregor – 2 Kommentare

Microblogging bei Identi.ca

so, nach einem ersten Blick auf Identi.ca ist Openinformation seit eben dort registriert

Logo von und Link zu identi.ca - dem freien Twitter

mal sehen wie sich das so anfühlt…

Update: fein fein, da hat auch schon jemand ein nettes Plugin für Wordpress geschrieben - Identi.ca jetzt in der Seitenleiste, dank dingshow!

Zu Wordpress übrigens: das letzte Mal richtig genutzt 2005/2006, und jetzt seit 4 Wochen wieder - es war damals schon gut, aber jetzt ist es einfach phantastisch. Gratulation an die Entwickler!

Geschrieben in netfed, web am 19. Februar 2009 von Gregor – Noch keine Kommentare